Beim Lesen eines interessanten Artikels über Sterbehilfe auf Welt Online, stolperte ich über folgenden Satz:
»Für den gläubigen Christ ist auch das letzte, ausweglose Leiden ein Kreuz, das er aufzunehmen hat.«
Hört sich »für den gläubigen Christen« nicht etwas angenehmer an? Nun ja, in der gesprochenen Sprache ist diese Deklination, die so genannte n-Deklination oder schwache Deklination, immer weiter im Rückzug – und nun auch in der Schriftsprache. Das bringt mich zum Nachdenken:
1. Was ist es genau, was da ausgelassen wird? Dazu habt ihr hier noch einmal kurz die Regeln dieser Deklinationsart, damit ihr einem Linguist(en) keinen Bären aufbindet.
2. Wie kommt es zu dieser immer offensichtlicher werdenden Auslassung? Auf dieser Seite findet ihr viel Wissenswertes sowie eine komplette Abhandlung über den Wandel und mögliche Erklärungen dafür.
Viel Spaß beim Lesen.
