Nachdem ich selbst dort gewesen bin, kann ich bestätigen: New York ist einen Besuch wert! Und zwar nicht nur, um zu sehen, wie hoch die Wolkenkratzer wirklich sind, sondern auch um seine städtische und sprachliche Vielfalt kennen zu lernen.
Los geht’s in Asien…
Alle haben wahrscheinlich schon von dem wohl größten außerhalb Chinas befindlichen Stadtteil gehört: Chinatown. Es ist schon beeindruckend, zu sehen, dass buchstäblich alles chinesisch ist: die Märkte, Cafés, Banken, Hotels, Geschäfte… und natürlich auch die Leute, die sich dort befinden. Hier ein Beispiel einer typischen Straße:

So bekannte Filme wie Narnia oder Pinocchio auf Chinesisch…
Weiter geht’s nach Korea. Nur eine Straße haben sie in Manhattan, aber immerhin! Hierunter seht ihr Citibank auf Koreanisch. So kompliziert es auch aussehen mag, es schreibt sich mit einem Alphabet (Hangul genannt), wie ich hier bereits erklärt habe. Unter dem Namen habe ich die einzelnen Buchstaben transkribiert und so ist das Präfix (Vorsilbe) citi- perfekt zu erkennen; jetzt fehlt nur noch un-hang, was ‘Bank’ bedeutet.
Das nächste Foto ist »die Höhe«: ein wohl französischer Optiker auf Koreanisch geschrieben in New York. Also, 풀란서 liest sich /pul-ran-ßee/ und bedeutet ‘französisch’. Dazu muss gesagt werden, dass es im Koreanischen kein f gibt ― es wird mit einem p wiedergegeben ―, außerdem ist die Kombination ‘pr’ wohl sehr schwer für sie auszusprechen, weshalb ein u dazwischengeschoben wird. Ich habe jedoch feststellen müssen, dass diese Schreibweise nicht derjenigen entspricht, die in der Wikipedia und in meinem Koreanisch-Buch (in NY gekauft) übereinstimmt: 프랑스어 (/pu-rang-ß-ee/). 안경 (/an-gyoeng/) bedeutet ‘óptica’. Die letzte Silbe habe ich noch nicht gefunden…
Sehr liebenswerte Einladung zum lunch! Aber was es da wohl gibt…?
Weiter, nach Japan. Als Vertretung dieses Landes gab es ausschließlich Restaurants bzw. Sushi-Bars. Auf dem folgenden Bild ist eine T-Shirt-Aufschrift zu sehen. Sie besteht aus den typisch japanischen Silben, die jedoch etwas vereinfacht sind. Ganz ausgeschrieben müsste das so aussehen ぽ と に か, was /po-to-ni-ca/ gelesen wird, wie man darunter schon sieht. (Vorsicht: Bei der Transkription asiatischer Sprachen wird das ph nicht wie f gelesen ― wie wir es vom Altgriechischen kennen ―, sondern wie ein aspiriertes p, was im Deutschen aber sowieso der Fall ist [d. h. die Konsonanten p, t, k, b, d und g stark, als mit einem Luftausstoß zu sprechen]). Was das ganze bedeutet, weiß ich auch noch nicht.
Wir nähern uns Europa. In NY gibt es sogar ein Little Russia (!), wo man das Gefühl hat, wirklich in Russland zu sein, bei russischen Geschäften, Produkten, Leuten, Büchern… und Angeboten (steht da unten im Schaufenster)!
Hierunter kann man sehen, dass die Kombinaton aus langem und rundem s auch im Englischen verwendet wurde. Sie führte jedoch nur im Deutschen zu unserem ß!
Ganz zum Schluss natürlich noch etwas auf Englisch: Hier wird das typische Sprichwort, demnach NY die Stadt ist, die niemals schläft für Werbezwecke genutzt.
Logisch, dass bei so vielen Sachen zum Ansehen keine Zeit zum Schlafen mehr bleibt…








